Letztes Update: 28. Januar 2025
toom stellt sein gesamtes Erdensortiment auf torffreie Rezepturen um. Sie erfahren, warum das für Klima und Moore wichtig ist, welche Ersatzstoffe verwendet werden und wie die Qualität überzeugt. Praktische Tipps helfen Ihnen beim Kauf.
Moore sind wahre Klimaschützer. Sie speichern enorme Mengen an CO2, regulieren den Wasserhaushalt und bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten einen einzigartigen Lebensraum. Doch diese wertvollen Ökosysteme sind bedroht. Für die Herstellung von Blumenerden wird Torf aus entwässerten Mooren abgebaut. Die Folgen sind gravierend: Lebensräume werden zerstört, klimaschädliches CO2 wird freigesetzt, und die Artenvielfalt leidet. Genau hier setzt toom an. Mit der Entscheidung, ausschließlich torffreie Blumenerde anzubieten, übernimmt die Baumarktkette Verantwortung für den Schutz der Moore und den Klimaschutz.
Bereits 2015 hat sich toom das Ziel gesetzt, das gesamte Erdensortiment auf torffreie Alternativen umzustellen. Heute ist dieses Ziel erreicht. "Unser gesamtes Erdensortiment ist nun torffrei", erklärt Dominique Rotondi, Geschäftsführer Ware und Logistik bei toom. Damit setzt das Unternehmen ein klares Zeichen für nachhaltiges Gärtnern. Die Umstellung betrifft sowohl Eigenmarken als auch Fremdmarken. Für dich als Kundin oder Kunde bedeutet das: Du kannst ab sofort guten Gewissens zu torffreier Blumenerde greifen und so einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
Die Umstellung auf torffreie Blumenerde ist nicht nur ein Gewinn für die Umwelt, sondern auch für dich als Hobby-Gärtnerin oder Hobby-Gärtner. Moderne torffreie Erden stehen herkömmlichen Produkten in nichts nach. Sie bieten eine hervorragende Wasser- und Nährstoffspeicherung und sind ideal für die meisten Pflanzenarten geeignet. Gleichzeitig unterstützt du mit deinem Kauf den Schutz der Moore und trägst dazu bei, klimaschädliche Emissionen zu reduzieren. Nachhaltigkeit muss also keine Kompromisse bedeuten – toom zeigt, wie es geht.
toom geht noch einen Schritt weiter. Neben der Umstellung auf torffreie Blumenerde engagiert sich das Unternehmen auch in der torffreien Pflanzenanzucht. Bereits über 300 Zierpflanzen werden torffrei oder torfreduziert angebaut. Damit setzt toom neue Maßstäbe in der Branche. Doch das ist erst der Anfang. Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich daran, weitere nachhaltige Lösungen zu entwickeln und dir als Kundin oder Kunde anzubieten.
Nachhaltigkeit endet bei toom nicht mit der torffreien Blumenerde. Das Unternehmen engagiert sich aktiv in der Forschung und Entwicklung. Gemeinsam mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen unterstützt toom das Projekt "Hobby-Gartenbau mit torfreduzierten und torffreien Substraten". Ziel ist es, praxistaugliche Lösungen für Hobby-Gärtner:innen zu entwickeln und die Akzeptanz für torffreie Produkte weiter zu steigern. Diese Innovationskraft zeigt, dass toom nicht nur auf aktuelle Herausforderungen reagiert, sondern auch zukunftsorientiert handelt.
Ein weiterer Schwerpunkt von toom ist der aktive Moorschutz. Das Unternehmen ist Mitglied der "Allianz der Pioniere", die sich für die Wiedervernässung von Moorflächen einsetzt. Ziel ist es, zerstörte Ökosysteme zu revitalisieren und den Torfabbau langfristig zu reduzieren. Mit Projekten wie der Paludikultur – dem Anbau von Pflanzen auf wiedervernässten Moorflächen – leistet toom einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Diese Maßnahmen zeigen, dass Nachhaltigkeit bei toom ganzheitlich gedacht wird.
toom war maßgeblich an der Entwicklung der HORTICERT-Zertifizierung beteiligt. Dieses Siegel prüft ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeitsaspekte bei Torfersatzstoffen. Im Jahr 2024 wurde das Erdenwerk Gebr. Mayer, ein Lieferant von toom, als erstes Unternehmen in Deutschland von HORTICERT zertifiziert. Für dich bedeutet das: Mit torffreier Blumenerde von toom entscheidest du dich für ein Produkt, das höchsten Nachhaltigkeitsstandards entspricht.
Die Umstellung auf torffreie Blumenerde ist Teil eines umfassenden Engagements von toom für Nachhaltigkeit. Das Unternehmen setzt sich seit Jahren für den Schutz von Ökosystemen ein und verfolgt eine klare Strategie, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Mit rund 300 Märkten und 18.000 Beschäftigten gehört toom zu den führenden Baumarktketten in Deutschland. Diese Größe nutzt das Unternehmen, um nachhaltige Veränderungen voranzutreiben – und das mit Erfolg.
Mit der Entscheidung für torffreie Blumenerde von toom kannst du aktiv zum Schutz der Moore und des Klimas beitragen. Die Umstellung des Erdensortiments zeigt, dass Nachhaltigkeit und Qualität Hand in Hand gehen können. Gleichzeitig setzt toom mit seinem Engagement in der Pflanzenanzucht, der Forschung und dem Moorschutz neue Maßstäbe in der Branche. Dein Einkauf bei toom ist also mehr als nur ein Kauf – es ist ein Statement für eine nachhaltige Zukunft.
Torffreie Blumenerde ist ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltiger Gartenarbeit. Die Baumarktkette toom geht hier mit gutem Beispiel voran und bietet ein vollständig torffreies Erdensortiment an. Damit setzt das Unternehmen ein klares Zeichen für den Umweltschutz und zeigt, dass hochwertige Erde auch ohne Torf auskommt. Dies ist ein bedeutender Beitrag, um Moore zu schützen und den CO2-Ausstoß zu verringern.
Auch andere Unternehmen setzen zunehmend auf nachhaltige Produkte. So bietet ALDI Eigenmarken an, die in unabhängigen Tests regelmäßig mit Bestnoten abschneiden. Diese Entwicklung zeigt, dass immer mehr Händler auf Qualität und Umweltfreundlichkeit achten. Nachhaltigkeit wird so zu einem festen Bestandteil des Einzelhandels.
Ein weiteres Beispiel fĂĽr umweltbewusstes Handeln ist die Supermarktkette REWE. In verschiedenen Regionen, wie etwa REWE in Verl, wird ebenfalls auf eine breite Auswahl an umweltfreundlichen Produkten gesetzt. Dies umfasst nicht nur Lebensmittel, sondern auch Gartenprodukte, die den AnsprĂĽchen moderner, umweltbewusster Kunden gerecht werden.
Auch bei LIDL wird das Thema Nachhaltigkeit großgeschrieben. Aktionen wie vergünstigtes Bio-Obst Gemüse zeigen, dass der Handel immer mehr auf ökologische Produkte setzt. Dies passt gut zu der wachsenden Nachfrage nach umweltfreundlichen Alternativen, die auch im Gartenbereich immer wichtiger werden.